Login

Ich habe mein Passwort vergessen!


Milky Nose

Nach unten

Milky Nose

Beitrag von Gast am Do 17 Jul 2014 - 8:25





Milky Nose
"Mach es falsch, oder mach es richtig,
es ist egal, ob du groß bist oder klein!
Nur mach eins nicht: Nimm dich allzu wichtig!
Denn auch du wirst bald verschwunden sein!
v. EAV"


Allgemeines

Username:
Name:
Geschlecht:
Alter:
Herde:
{Richard}
{Milky Nose}
{Hengst}
{13 Jahre}
{Souls}

Aussehen

Stockmaß:
Rasse:
Fellfarbe:
Augenfarbe:
{1,48m}
{Mustang}
{Grullo}
{braun}
{Ohren, Mähne, Schweif und Beininnenseiten sind schwarz, der Rest erinnert in Farbgebung und -aufteilung an einen grauen Felsen, an dem Flechten oder Kalkablagerungen haften.

Den Ramskopf, der in den hellsten Farben gehalten ist dominieren neben dunkelgrauen Partien an Wangen und Stirn vorallem weißgrau, das an angerührte Gipsmasse gemahnt. Diese hellen Stellen befinden sich in der Hauptsache um die Nase herum, worauf auch sein Name verweist. Mähne und Schweifhaar sind nicht sehr dicht.

Starke, kurze Beine, Harte und kleine, ebenfalls dunkle Hufe, ein stabiles Fundament, ein tiefangesetzter Hals, der ebenfalls einen schmalen Streifen mit dunklem Fell aufweist, was zu einer markanten Zeichnung führt, die sich über die Brust fortsetzt.

Wenig Widerrist sowie ein kräftiger Rücken mit abfallender Kruppe. Der Hengst ist kein übermäßig muskulöses Kraftpaket, sondern eher zäh und ausdauernd.}


Herzenssache

Stärken:
überlegt
ruhiges Wesen
Lebenserfahren
genügsam
widerstandsfähig
wachsam

Vorlieben:
Vollmondnächte
Durchs  regennaße Gras zu laufen nach einem Sommergewitter
Loser Anschluß an andere Pferde

Schwächen:
Sturkopf
mißtrauisches Temperament
Bisweilen recht hart zu anderen

Abneigungen:
Starke Hitzewellen
Streitsüchtige, intrigante Artgenossen
zu sehr festgenagelt zu werden
Zweibeiner ohne Pferdeverstand

{Milkys Charakter zu beschreiben ist nicht so ganz einfach. Hängt es doch auch stark vom Verhalten seines Gegenübers ab, welchen Eindruck er hinterläßt.

Im Allgemeinen hat er ein eher ruhiges Grundtemprament, doch wie es so schön heißt „stille Wasser sind tief“. Wenn er sich mal aufregt, dann hat das oft den Charakter eines kurzen, aber recht heftigen Gewitters. Da fällt dann auch schon mal das eine oder andere unbedachte Wort, oder man kassiert einen Tritt, weil man gerade unglücklicherweise in Schlagdistanz steht. Einmal abgeregt, ist er sich aber auch nicht zu schade, sich zu entschuldigen.

Es mag vielleicht auch etwas am Alter liegen, aber er hat seine Prinzipien und kann in manchen Punkten dadurch für andere ziemlich Stur wirken. Böse Zungen würden wohl Altersstarrsinn dazu sagen.

Er braucht immer erst ein bißchen bis er auftaut im Umgang mit anderen, doch dann hat man loyalen, verlässlichen Pferdefreund gewonnen. Ein harmonisches Umfeld ist Milky Nose wichtig und er ist auch bereit, sich selbst einzubringen. Seine Lebenserfahrung macht ihn zu einem guten Ratgeber und er scheut sich auch nicht, diese zu teilen. Die Jüngsten können sicher noch das eine oder andere von ihm lernen. Führungspersönlichkeit ist er jedoch nicht unbedingt.
Der Graue weiß gern, woran er ist und kommt nicht besonders gut mit großen Veränderungen zurecht. Wie in seinem Fell gibt es auch stimmungsmäßig  graue Phasen, wo er etwas Abstand und Zeit für sich sucht. Generell neigt er dazu, immer auch die negativen Seiten zu sehen, was für sein Gegenüber mitunter etwas anstrengend werden kann.

Unehrlichkeit, Lügen, sich selbst auf dem Rücken anderer in besseres Licht zu rücken ist ihm zu tiefst zuwider. Das andere diese Auffassung manchmal nicht so teilen, kann ihn ziemlich enttäuschen und es wird ganz schön dauern, das in seinen Augen wieder geradezurücken. Kurz gesagt, Milky Nose kann ziemlich nachtragend sein. Er verteilt dann schon mal die eine oder andere Lektion der eigenen Medizin.
}


Früheres

Mutter:
{Ravens Feather}
{14}
{Nach der Geburt ihres 3. Fohlens grast sie nicht mehr in dieser Welt}

Vater:
{Rolling Thunder}
{20}
{unbekannt}



{An meine Fohlenzeit kann ich mich nicht mehr besonders erinnern – ist ja auch schon eine Weile her. Aber soweit ich es noch sagen kann, ging´s bei uns auch zu, wie das in einer Herde so ist. Meine Geburtsherde zählte nicht übermäßig viele Köpfe, doch waren wir auch nicht die Kleinste der Gegend. Wir hatten gute Zeiten und auch einige harte – nicht anders als bei anderen auch. Das ist eben das Leben. Alle in der Herde waren gut zu mir und sie halfen mir zu lernen, was man wissen muß um sein Dasein bestreiten zu können. Selbst die, mit denen ich mich nicht so gut verstand – die gab es durchaus auch. Von ihnen konnte ich lernen, wie ich es für meine Zukunft nicht haben wollte.

Als meine Mutter erneut ein Fohlen in ihrem Bauch trug, war für mich der Zeitpunkt gekommen, meiner eigenen Wege zu gehen. Ich wollte etwas erleben. Mehr sehen als die Ebenen wo ich schon fast jeden Grashalm kannte. Die Geschichten der Wanderer, die sich für eine Weile unserer Herde anschlossen, klangen mir noch in den Ohren. Kaum dem Jährlingsalter entwachsen, ließ ich so gut wie alles mir bis dahin bekannte zurück.
Das war nicht immer leicht. Ich hatte etliche Kämpfe auszufechten, harte Winter zu überstehen, Hunger und Durst. Auch Krankheit und Verletzung verschonten mich nicht. Die Zweibeiner, die Federn auf dem Kopf tragen und doch nicht fliegen können, wie die Vögel, aber jagen wie die Wölfe – vielen von uns brachten sie schon Tod und Verderben, doch mich haben sie gerettet.

Eines Tages hörte ich ein mir wohlbekanntes Wiehern. Es war ein anderer junger Hengst, der die Herde schon eine Weile vor mir nicht unbedingt ganz so freiwillig verlassen hatte. Ich selbst hatte auch erst relativ frisch einen Kampf hinter mir und war froh, wenn mich mal einer nicht treten, beißen und/oder jagen wollte, sondern sich im Gegenteil freute, mich zu sehen. Ich war noch zu weit weg und konnte ihn daher nur wage erkennen, doch zum Glück haben wir ja nicht nur unsere Augen allein. Ich lief in seine Richtung und kurz bevor ich da war, stolperte ich, konnte mich grade noch so fangen, doch ich hatte mich mit dem Kopf bzw. vielmehr der Mähne in diesem komischen Zweibeinerding namens Stacheldraht verheddert. Am Anfang dachte ich noch, ich könnte das einfach abschütteln. Auch zerreißen habe ich versucht, aber je mehr ich mich befreien wollte, umso schlimmer wurde es. Tat auch ziemlich weh, weil ich mir bei meinen Befreiungsversuchen den Hals zerstochen hab. Nun wußte ich warum er mir nicht entgegengekommen war. Ich geb´s zu da hatte ich echt Todesangst. Erst recht, als dann auch noch die Zweibeiner auf uns aufmerksam wurden. Lärm ließ sich ja nicht vermeiden. Sie stürzten sich mit Gebrüll auf mich und ich fürchtete schon, ich würde ihre nächste Mahlzeit werden und versuchte sie nach Kräften auf Abstand zu halten.

Mein Artgenosse war keine besonders große Hilfe, er hatte mindestens genauso viel Angst wie ich und sie zerrten ihn schließlich mit sich fort. Dann kamen sie zurück. Sie wollten wohl ihrem Anführer den Vortritt lassen, wie es auch Wölfe tun. Sein Pelz auf dem Kopf war so grau wie mein Fell und er verhielt sich irgendwie anders. Während ich bei den anderen ihre Aufregung wahrnahm, strahlte er Ruhe aus. Er bewegte sich ohne Hast. Das brachte auch mich allmählich zur Ruhe. Erschöpft war ich zugegebenermaßen auch. Was dann geschah, kann ich nicht sagen, denn meine Kräfte verließen mich und meine Welt wurde schwarz.


Als ich wieder zu mir kam, fand ich mich in einer der Höhlen der Zweibeiner wieder. Sie hatten mir Kräuter auf meine Wunden getan, etwas trockenes Gras und Wasser in meiner Reichweite hinterlassen. Auch meinen Pferdefreund hatten sie (vorerst) verschont und er war bei mir. Er erzählte mir auch was geschehen war. Ich versuchte auf die Beine zu kommen, doch das ging mehr schlecht als recht. Es mußte Abend sein, denn ich konnte die Jäger der Nacht in der Ferne hören. Als ich auch Brandgeruch in die Nase bekam, erzählte mir der andere Hengst, daß ich mich deshalb nicht zu sorgen brauchte, denn die Zweibeiner konnten dem Feuer gebieten, wo es brennen durfte. Wirklich beruhigend war das nicht gerade, denn wenn sie solche Macht haben, wozu waren sie dann noch im Stande?

Die Zweibeiner sorgten dafür, daß ich wieder zu Kräften kam. Dann kam der Tag, an dem sie mich wieder frei ließen. Erst zögerte ich, denn schließlich ist die Hetzjagd die bevorzugte Jagdtechnik der Wölfe. Doch sie folgten mir nur mit ihren Augen und jaulten mir hinterher als ich Schlußendlich doch das Weite suchte, so schnell mich meine Hufe trugen. Ich setze meine Wanderung um einige Erfahrungen reicher fort. Mein Pferdefreund zog es vor, bei den Zweibeinern zu bleiben.}

REGELPASSWORT: {...}


Zuletzt von Milky Nose am So 3 Aug 2014 - 11:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
avatar
Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Milky Nose

Beitrag von Urahne am Do 31 Jul 2014 - 12:56

wow.. das ist ein gut gelungender interesanter Steckbrief von dir.
Gefällt mir sehr gut.

WOB von mir

lg Admina

________________________________

We are your Team
your first choice
avatar
Urahne
Phantom des Tals

Anzahl der Beiträge : 254

http://amazing-horse.forumieren.com

Nach oben Nach unten

Re: Milky Nose

Beitrag von Lexana am Di 5 Aug 2014 - 13:44

mein WOB hast du auch

________________________________

They say you're getting better, but you don't feel any better

 
A tear in my brain. Allows the voices in, they wanna push you off the path with their frequency wires. And you can do no wrong in my eyes

avatar
Lexana
Leitstute der Cathien

Anzahl der Beiträge : 246

Nach oben Nach unten

Re: Milky Nose

Beitrag von Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten