Amazing Horse
Die Pferde fliegen nur so über die Prärie.
Getrieben von der Angst. Der Angst vor dem größten und mächtigsten Raubtier der Welt. Es ist der Mensch.
Aber warum?
Und wirst du dich trauen dich ihnen in den Weg zu stellen,
wirst du um deine Freiheit kämpfen?
Wirst du fliegen ohne Flügel und
kämpfen ohne Schwerter und Pistolen? Wirst du dich trauen?

Kämpfe ums Überleben, kämpfe um deine Freiheit. Kämpfe!
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Njála

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Njála

Beitrag von Gast am Do 4 Mai 2017 - 15:20

» Anmeldung von Njála






Username: Kathy

Dein Alter: 19 Jahre

Wie hast du hergefunden?: xx

Gesuch: xx




Name und Bedeutung: Njála - die Unbarmherzige

Alter: 6 years

Geschlecht: Stute - 6.-11.

Rasse: Andalusian

Stockmaß: 160cm

Abzeichen: Milchmaul, mit darunterliegender schwarzer Haut. Unregelmäßige Hochweiße Stiefel an beiden Vorder- und Hinterbeinen, ebenfalls schwarze Haut.

Aussehen:

“Weiß. Wie passend, oder? Habe ich deswegen eine weiße Weste? Nein. Ich bin nicht rein. Mein Fell müsste rabenschwarz sein.“

Njála sieht nicht aus wie eine Kriegerin und wenn, so wäre die Statur wohl eher mit dem eines Fechters im Kontrast zu jemanden der eine Breitaxt schwingt. Ihre Bewegungen sind geschmeidig, fast anmutig. Die endlos erscheinenden Beine werden von eher kleinen Hufen getragen. Von ihren flüssigen Bewegungen einmal abgesehen, bewegt sie sich wie eine Schlange gleich, schnell und eine hohe Wendigkeit sieht man dem sehnigen, jedoch muskulösen Körper an. Ihre Proportionen sind nahezu perfekt an ihre Fähigkeiten angepasst. Das Fell seidig und glänzend. Die Ohren sind etwas kleiner und laufen an den Enden spitz aus – haucht dem Mädchen gar kindliche Niedlichkeit, gar Unschuld ein. Der reizvolle Schädel ist, genau wie ihre Beine von schwarzen Akzenten befallen, die ihr wiederum etwas Wildes, ungezähmtes einhauchen. Über den fein geschwungenen Schwanenhals fällt eine scheinbar schmutzig wirkende weiße Mähne, die leichte Locken, so wie ihr Schweif aufweist. Das letzte, wirklich unauffälligste Merkmal sind des Mädchens Augen: die schwarzen erscheinenden Seelenspiegel weißen in den Iren etwas Smaragdgrünes auf. Leicht ist dessen Schimmer und schwer zu erkennen, wenn die Nacht Einzug in das Tal hält. "Liebes du bist mein kleiner Engel, in deinem weißen Kleid. Weißt du? Sei tugendhaft liebes, lass es dir von niemanden schmutzig machen – Ja du verdienst Flügel mein Kind. Flügel aus Stahl die dich vortragen sollen von hier, weit weg. Hörst du Njála?"

Herde: Einzelgänger




Stärken und Schwächen:

Stärken:
+gerissen
+selbstbewusst
+überzeugend
+verführerisch
+manipulativ

Schwächen:
-zweifelnd
-kapriziös
-verachtend
-selbstfixiert
-Überreizung

Vorlieben und Abneigungen:
Vorlieben
+Edelmut
+Schönheit
+Impetus
+Ehre
+Intelligenz

Abneigungen
-Frevel
-Neugierde
-Schüchternheit
-Schwäche
-Prinzipienlosigkeit

Der Charaker:

"Ist Jugend eine Entschuldigung für Taten voll abgrundtiefer Boshaftigkeit?" "Nein mit nichts kann man taten solcher Grausamkeit Entschuldigen".


Eine wohlerzogene Lady, das hübsche Nachbarsmädchen von nebenan. Die innerlich verletze Seele und die tobend wilde Furie auf den Feldern. Tugendhaft und dennoch von Fehlern behaftet geht sie durch diese verlassen geglaubt Welt. Mit ihrem übergroßen Selbstbewusstsein, was ihr so manches Mal schon zu Kopfe gestiegen ist. Dennoch weiß sich unser Mädchen anzupassen, an die Umgebung, an die Leute die sie umgeben. Sie hat schon von klein auf eingetrichtert bekommen nichts, aber auch niemanden an sich heran zulassen. Für nahezu jede Gelegenheit die passende Maske bereit zu haben. Unsere Heldin – möge sie noch so tugendhaft durch die Welt spazieren – kann auch sehr herablassend und ehrgeizig sein, wenn sie nicht das von ihrem Gegenüber bekommt, wo nach sich ihr Herz so sehr sehnt. Sie weiß es geschickt mit Worten umzugehen, weiß Lügen in Watte zu verpacken und nicht einmal mit der Wimper zu zucken, wenn sie dem Massenmörder auf eine falsche Fährte führen wollte.
So wie die Stute mit Lügen umzugehen weiß, tut sie das auch mit verletzenden Worten. Unsere Heldin blickt nicht zu anderen hinauf – sie blickt auf jene herab, entwürdigt sie ihrer Seele und lässt sie nackt, trostlos dastehen. Sie so zerbrechlich wirkend wie eine Puppe – und dennoch so gerissen und klug wie ein Fuchs, der seine fehlende Körperkraft durch Schläue und Wendigkeit wettmacht. Viel sagt Njála nicht über sich selbst, nur das sie auf einer Durchreise sei und hier und da stoppe, um nützliche Nachrichten aufzuschnappen. Die Stute ist äußerst gerissen, was sie, wenn man sie länger kennt, zu einer gefährlichen Gegnerin auf vielen Ebenen macht.

Trotz ihres klugen Köpfchens muss sich auch Njála eingestehen das selbst sie Schwächen besitzt. Die wenige Körperkraft mal ganz ausgeschlossen. Sie kann nicht gut mit einem Partner zusammenarbeiten, der schlicht und einfach zu dumm dazu ist, ihren Ideen und Vorschlägen zu folgen. Njála hasst es stur den vorgegebenen Plan zu folgen, macht lieber ihr ganz eigenes Ding daraus. Wenn sie sich aber in eine Herde – sei es aus reinen geschäftlichen Gründen – integrieren will, weiß sie selbst diese Schwächen für kurze Zeit abzulegen und diese nichtig zu machen. Auch muss sie ihren Glauben versuchen, schauspielerisch auf die rechte Bahn zu rücken. Schon von Kindertagen auf hatte die Mutter dem Mädchen Manier und Ordnung in den Schoß gelegt, sowie auch den Glauben. Man könnte meinen Njála - wäre sie eben nicht Njála - sei eine wandelnde Prophetin, eine Heldin, die Botschaften mit bloßem Auge zu erkennen weiß und all jene vor Gefahren warnen möge, sollte sie alle drohendes Unheil heimsuchen wollen. Doch niemand würde es schaffen sie zu bekehren und wenn doch, dann hätte sie denjenigen schon längst in den Fäden der Intrigen gefangen.

Sie hatte doch nur versucht am Anfang ihres Lebens tugendhaft zu sein, sich brav an die Etikette zu halten und hat selbst allen Versuchungen des Lebens getrotzt – aber was hat es unserer Heldin gebracht? Im Grunde genommen wurde sie durch diese Erfahrungen erst zu der Heldin, die sie heute für uns ist. Wahrlich ein hübsches Mädchen. Stark und anmutig zugleich ohne einen Makel in ihrem weißen Kleid. Ein kleiner Engel – mit einer schier endlos gesegneten Güte.




Mutter: Layen Noir †  Oh liebste Mutter ich denke du hast es gut...wo immer du auch sein magst. Hoffentlich bist du an diesem Ort gut behütet und umsorgt. Ich kannte nur deine innere Wärme meine Nachbarn warn' deine Gedärme - dein Gesicht blieb mir jedoch verborgen - oh liebste Mutter, ich werde dich nie vergessen, da du mir das Leben geschenkt hast.

Vater: Blacksmith †  Oh tapferer Vater, weine nicht um mich. Sieh doch dein kleines Mädchen ist groß geworden. Es wird fortgehen, mit Trauer im Herzen, aber einem Lächeln auf den Lippen. Ich bin größer jetzt. Und stärker! Das habe ich Dir zu verdanken liebster Papa. Ich werde nicht vergessen, welche Last du auf Dich genommen hast, um mich zu retten. Sollen unsere Feinde in der Hölle schmoren! Ich habe dich gerächt oh liebster Vater! Solle mein Klagelied an deine Ohren dringen und dich stolz werden lassen! ...Oh Dad ich vermisse dich.

Geschwister: Unbekannt † Ich trauere noch heute um sie, obwohl ich sie nicht einmal gekannt habe.Sie sind direkt nach ihrer Geburt mit meiner Mutter gestorben. Für mich sind meine Geschwister nur schemenhafte gestalten, ohne Gesicht und ohne Namen.


Vergangenheit:
Spoiler:
Njála wurde in einem weit entfernten Ort geboren. In ihren ersten Monaten wusste sie nichts von anderen Herden oder anderen Orten, sie kannte nur ihre Heimat, ihren Geburtsort. Der Ort, an dem sie aufwuchs und an dem sie vieles lernte. Vieles, was sie nie lernen wollte, doch sie hatte keine Wahl. Außer die, zu verschwinden und nie wieder zu kommen. Da sie aber ein recht aufmerksames Mädchen war, bekam sie schnell vieles mit, das eigentlich nicht für ein Fohlen, ein junges Pferd bestimmt waren. Bekam von den Intrigen in der Herde mit, den Machtspielen der hochgestellten Hengste und Stuten, der Streitereien der niederen Stuten. Rangordnung war in ihrer Herde alles, wenngleich Hackordnung wohl ein besserer Begriff dafür war. Und sie gehörte nicht zu den Hohen. Im Gegenteil. Doch das hinderte unser junges Mädchen an nichts, wenngleich es dort keine Möglichkeit gab, aufzusteigen, zumindest nicht zu weit.
Unsere Heldin, die mit vielen anderen jungen Stuten und Hengsten zu den niederen Pferden gehörte, wurden ausgebildet. Zu stumpfen Kämpfern, die einfach nur Befehlen gehorchen sollten, um gegen andere Herden zu kämpfen. Bei ihm Zuhause Alltag. Sie wurden von anderen isoliert, Gefühle wurden ihnen ausgeprügelt, denn sie zeigten Schwäche. Etwas, das nicht erwünscht war. Sie sollten folgen, nicht denken. Freunde waren ihnen nicht erlaubt, keine freundschaftlichen Bande, schon gar keine tieferen Gefühle. Kam es dazu, verschwand meist einer des Pärchens und wurde nie wieder gesehen, oder tot aufgefunden. Jedem war dann klar, was passiert war, warum, denn es sollte eine Warnung sein, ein Exempel statuieren. Sie sollten es nicht wagen, sich gegen die Oberen aufzulehnen. Und wenn es sein musste, wurden sie gebrochen.
Auch bei unserem tapferen Mädchen versuchten sie es, als Warnung, ohne wirkliche Gründe. Isolation, Gewalt, Lügen. Ihren Geist verwirren und ihn schwächen, fertig machen, dass sie nicht auf andere Gedanken kam. Es schien zu klappen, die Oberen schienen es geschafft zu haben, schienen das Kind besiegt zu haben, doch merkten nicht, dass Njála lediglich von ihnen lernte. Die Schmerzen ausstand, ihr Spiel mitspielte, doch im Endeffekt alles von ihnen lernte, was sie ihr antaten. Und es sich merkte.
Die Befehle, das Kämpfen, meist war dies der jungen Njála zu dumm, zu stumpf. Mehr als einmal missachtete sie Befehle, handelte auf eigene Faust. Kämpfte, doch sammelte auch Informationen, wenn sie konnte. Tat nett, freundlich. Der Schein war nicht perfekt, doch unsere Heldin wurde besser, lernte aus Fehlern. Denn anderweitig hätte sie nicht lange durchgehalten.
Der Ausbilder merkte schnell, dass sie zwar öfters Befehle  missachtete, doch dafür an wichtige Informationen herankam. Es wurde dem Leithengst übermittelt und das schöne Mädchen verschwand oftmals aus den Reihen der Krieger. Natürlich ging unsere Heldin immer wieder auf Streifzüge und Angriffe, damit sie nicht aus der Übung kam, doch bekam sie noch andere Aufgaben. Spionieren. Oftmals wurde sie der Jährlingstruppe entweder voraus oder hinterer geschickt. Sollte sich einschleusen. Infiltrieren. Herausfinden, was der Feind tat, dachte, vorhatte. Und das tat unser Mädchen auch, doch nicht immer war sie ehrlich. Auch wenn dies keiner merkte.
Sie sprach mit den anderen, ließ sich erzählen, was sie herausfinden konnte und entschied dann weiter. Entschied, was sie weitergeben würde an die Herde. Und was nicht. Und welche Informationen sie abzuändern hatte, bevor sie sie weiter erzählte. Es fiel zuerst nicht auf und bevor Njála aufflog, verließ sie ihre Heimat, die ihr so egal wie nur irgendwas war. Zu ihrer Mutter hatte sie nie eine gute Beziehung gehabt - sie war ja auch schon tot, bevor unser Mädchen sie überhaupt kennenlernen konnte. Ihren Vater hatte die Herde vor langer Zeit verstoßen, weil er es gewagt hatte, sich gegen den Leithengst aufzulehnen und seine Tochter davor bewahren wollte, dieser dreckigen Schule dieses Mistkerls folge zu leisten. Unsere Heldin hatte gelernt ihn zu vergessen, auch wenn es schrecklich weh tat und sie innerlich entzwei riss. Das tapfere Mädchen fasste sich ein Herz und schlich sich klammheimlich in jener Nacht fort, als sie wiedereinmal vorausgeschickt wurde.

Njála verließ das Tal, und ging zu einer Art Organisation. Die Stute hatte sie schon früher kennen gelernt, einen von ihnen. Das Treffen der Beiden und die daraus geflossenen Informationen sind für den Leser,an dieser Stelle, so belanglos wie ein Staubkorn. Wollen wir uns doch lieber weiter unserer Heldin widmen. Sie lernte - einige Zeit später - andere kennen. Die scheinbar ähnlich waren wie ihr interessanter Gesprächspartner. Spione, Intriganten, gefährlich. Zu dem Zeitpunkt hatte unser Mädchen schon mehr als ein Leben auf dem Gewissen, und nicht eines bedauerte sie. Und nicht nur eines ihrer Opfer war aus ihrer eigenen Herde. Der Ausbilder, dessen Harte Hufe heute nur noch als Narben ihren Körper zieren. Der Leithengst, dieser skrupellose Mistkerl, der wahrscheinlich ihren Vater auf dem Gewissen hatte. Und seinen Sohn, der sowieso schlimmer als sein Daddy war. Alle hatten sie den Tod verdient und das nicht nur, weil sie ihr Leid zugefügt hatten - nein - weil sie ihr ein Dorn im Auge waren, sie ganz einfach störend waren. Ihr Machtgehabe, ihre Gewalt, ihre Willkür. Sie wusste, sie war kaum anders. Schließlich hatte unsere Heldin ihre Macht genutzt. Vater gegen Sohn ausgespielt. Den sadistischen Ausbilder getötet, als dieser dahinter kam und dann dem Untergang des Leithengstes und seines Sohnes beigewohnt, dem Sohn am Ende selbst den Todesstoß gegeben und war dann einfach verschwunden. Es war ihr egal, ob jemand es herausfinden würde, sie wurde gut genug ausgebildet, um sich gegen jene wehren zu können. Himmel, sie könnte sie glauben machen, den Leithengst selbst umgebracht zu haben! Sie konnten ihr nichts und so verschwand das Mädchen, aus Langeweile. Es gab nichts mehr zu tun dort, unsere Heldin hatte sich gerecht. Fertig aus.




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Re: Njála

Beitrag von Urahne am Do 4 Mai 2017 - 21:00



Liebe Njála !
Willkommen auf Amazing Horse.
Dein Charakter gefällt mir wirklich gut! Eine eigenwillige Stute bringt immer Pepp in den Post Smile
Ich werde dich nun in die richtige Gruppe verschieben und werde dir deinen Rang zuschreiben.
Nun bitte ich dir nur noch, dich bei der Charakterübersicht einzutragen und natürlich einen Avatar und/oder eine Signatur in der passenden Größe hochzuladen.
Danach kannst du gerne auf die Suche nach einem Artgenossen gehen, mein Okay hast du hiermit!

Urahne

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